Mama, ich bin im Fernsehen!

Seit ein paar Tagen registrieren sich deutlich mehr Nutzer für Recently als es im August der Fall war. Liegt es daran, dass alle, die relevante, neue biomedizinische Publikationen finden wollen in den letzten Wochen am Strand lagen? Hoffentlich auch!
Wahrscheinlicher ist aber, dass der Artikel über Recently ist im Laborjournal für das erhöhte Verkehrsaufkommen auf recentlyapp.com sorgt. Der Artikel preist die App für Wissenschaftler und Mediziner in allen Facetten an – kein Wunder, ich habe den Artikel ja auch selbst geschrieben.
Außerdem habe ich Biotechnologie.tv ein Interview über Recently gegeben, in dem ich auch noch mal die Hintergründe und die Funktionsweise von Recently erkläre. Es sollte hier unten zu sehen sein.

Das Interview mit mir startet bei 6 min 12 sec. Hier ist der Direktlink zum Video.
Zwar nicht ausdrücklich das Video hier mit meinem Interview, aber dafür andere von Biotechnologie.tv, wie z.B die Kreidezeit über Gentechnik oder über Gregor Mendel, stellen sich gerade der Konkurrenz in einem Web-Video-Wettbewerb, in dem die meist-gelikten und kommentierten Wissenschaftsvideos prämiert werden.
Ich wusste gar nicht, wie divers die Landschaft für deutsche Wissenschaftsvideos ist. Da sind durchaus Perlen mit dabei, bis Ende September kann noch abgestimmt werden. Und in der ersten richtigen Arbeitswoche nach dem Urlaub erst mal ein paar Videos gucken ist auch nicht das schlechteste.

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4 Kommentare

  1. mal eine Offtopic Frage –
    über dich bin ich auf about.me gestoßen – was im Endeffekt für mich eine gute Lösung zu sein scheint um berufsbedingte Profile zu bündeln (privat halte ich mich im netz unter pseudonymen auf) – sprich z.b. xing, linkedin, researchgate und andre Profile auf einer Seite zu präsentieren.
    Wie sind deine Erfahrungen mit about.me bisher? Wirst du darüber kontaktiert bzw. bekommst Resonanz? Zu der Seite selber findet man leider recht wenig – da die beiden Namensgebenden Wörter in der Kombination dann doch recht häufig sind.
    ach ja – da ich gerad das Video geschaut hab: mehrere Forschungsgebiete – ich freu mich drauf – genau das führt bei mir scheinbar momentan zu recht wilden Vorschlägen.
    Ansonsten: gut gemachtes Interview – auch wenn man bezweifelt, daß es live so war (der moderator fragt dann doch etwas seltsam) – und: der Leinwanddruck (gestenreich in Szene gesetzt) gefällt – wie in der Werbung 😉
    weite so

  2. Ted,
    bei breit gefächterten Interessen hat es die App schwer, relevante Papers vorzuschlagen. Recently funktioniert am besten bei themtischer Fokusierung.
    Wir planen mehrere Profile pro Nutzer, so dass du einen Recently feed für Forschungsgebiet A, einen für Forschungsgebiet B, etc. haben wirst.
    Das Interview wurde in Wahrheit natürlich aufgezeichnet und geschnitten. Mein Interviewpartner war auch nicht der Moderator, sondern die Videoredakteurin Annette Langbehn
    Zu about.me: http://about.me/about/#!/aboutus
    Ich nutze http://about.me/tobiasmaier genau so wie du beschrieben hast: Um diverse Profile zu bündeln und sozusagen als Web-Visitenkarte.

  3. danke dir – für die links (den ersten hatte ich blinderweise echt übersehen)
    und noch ein Verbesserungsvorschlag wo ich gerad hier bin:
    Ich hab viel auf einem Gebiet zu tun, auf dem in Japan viel geforscht wird. Die Artikel die da erscheinen werden kaum von medline/pubmed, google und co indiziert.
    Die Plattform meines Vertrauens ist da jstage. Ich denke auch für andre Gebiete gibt es solche Plattformen, die mehr genutzt werden (im Studium hab ich nur pubmed kennengelernt). Sehr gut läßt sich sowas ja auch an Suchmaschinenanteilen sehen: google, bing und Co haben z.b. in Asien nen verschwindend geringen Marktanteil.
    vielleicht seht ihr ja eine Möglichkeit solche Plattformen zu bündeln – bisher scheints hauptsächlich Pubmed und co zu sein.
    2.Optional Patente drin zu haben (a la google scholar) wäre auch nen nettes gimick.
    3. eine “überspringen” Option neben mögen/nicht mögen ist mir schon ein paar Mal in den Kopf gefahren, als ich nicht sicher war, ob der Artikel nun relevant war oder eher nicht. Jedenfalls in Bezug auf mögliche Neuempfehlungen – die allseits bekannte Grauzone.
    Danke nochmal – und ihr könnt von mir aus gern auch überlegen nen Spendebutton o.ä. Modelle andenken – bevor ihr von nem Verlag geschluckt wird, wie so viele andre populär gewordene Anwendungen (ich geh mal davon aus, dass das noch nicht der Fall ist 😉
    In jedem Fall: recently macht spaß.

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