The more the merrier – why science communication is not only for an academically trained elite

This is a response to a comment on LinkedIn from Prof. Alexander Gerber on my video interview for the EMBL careers blog. Please go read his comment first. Otherwise my response here might not make much sense.

Thank you for your long comment, Alexander. We are both proponents of the professionalisation of science communication. In fact, the mission of my employer, the National Institute for Science Communication (NaWik) is to help scientists to communicate better and all our activities have the aim to increase and foster their communication competences... [weiterlesen]

Was wir im August machen

Es ist August, die Seminar- und Workshopsaison ist für ein paar Wochen vorbei und ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Titien und auf Touren mit meinem neuen Rennrad.

Wir haben entschieden, dieses Jahr im Sommer höchstens für ein paar Tage mit dem Auto weg zu fahren. Vielleicht nach Leipzig, Jena und Dessau, vielleicht nach Frankreich. Nach fast 60 Reisetagen bislang dieses Jahr tun mir ein paar Tage zu Hause sicher auch gut, vielleicht finde ich sogar wieder Zeit zu schreiben... [weiterlesen]

Im Hier und Jetzt angekommen

Heute ist der 05. April 2019. Ich bin mit den Artikeln zu Titiens Hirntumor und wie wir damit umgehen inzwischen im Hier und Jetzt angekommen. Ich habe in den letzen drei Monaten die vergangenen gut zwei Jahre im Zeitraffer zusammengefasst und in 20 Artikel gepackt.

Ich werde hier weiter über Titien, mich, ihre Krankheit und darüber wie wir damit umgehen schreiben... [weiterlesen]

Wissenschaftler sind wie Kebapläden im harten Konkurrenzkampf

Ich bin vor einigen Wochen zu meinem Werdegang und insbesondere zu meinem Wechsel von der akademischen Forschung in die Wissenschaftskommunikation interviewt worden. Das Interview wurde häufig gesehen, gelesen und geteilt. Ein Gleichnis hat es leider nicht in den EMBL careers Blog geschafft, in dem das Interview veröffentlicht wurde. Das möchte ich hier noch nacherzählen.

Peter Thiel, der Milliardär, analysiert in seinem Buch “Zero to One” (Affiliate Link) unterschiedliche Arten von Unternehmen... [weiterlesen]

Wie kommt man von der Forschung in die Wissenschaftskommunikation

Ich bin von Rachel Coulthard-Graf vom EMBL interviewt worden. Ich war da früher mal kurz als Postdoc tätig. Rachel hat unser Skype-Telefonat leicht gekürzt und transkribiert. Die Textversion steht auf dem EMBL Careers Blog zum nachlesen.

Hier eingebunden ist das Video des Interviews. Es geht in unserem Gespräch ganz allgemein um die Karriere jenseits der akademischen Forschung und im Besonderen um meinen Weg vom Postdoc in die Wissenschaftskommunikation... [weiterlesen]

Symposium für kommunizierende Wissenschaftler am NaWik

Wer hin und wieder einen Blick in die Seitenspalte meines Blogs wirft weiß, dass ich am NaWik in Karlsruhe angestellt bin. Ich bin seit 2015 am Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation. Ein wichtiger Grund, warum ich die Stelle hier überhaupt bekommen habe, war, dass ich vor 10 Jahren während meines Postdocs anfing, dieses Blog hier zu schreiben. Ich habe die Geschichte hier schon mal kurz aufgeschrieben... [weiterlesen]

Auf der Suche nach der gewonnenen Zeit – 10 Jahre WeiterGen

Dieser Artikel erschien zuerst im Jubiläumsblog 10 Jahre Scienceblogs.
Wenn Juristen, Philosophen und Theologen im Ethikrat über die Zukunft meiner Forschungsdisziplin entscheiden wollen und dabei jegliche Pragmatik vermissen lassen. Wenn Journalisten vor lauter neutralem einerseits – andererseits den ihnen bequemen Meinungen soviel Gewicht einräumen wie fundierten wissenschaftlichen Ergebnissen, dann macht mich das wütend.
Als Ende 2007 so über die Zukunft der Stammzellforschung in Deutschland diskutiert wurde, machte mich das so wütend, dass ich entschied, mich nicht nur über Artikel in Zeitungen zu ärgern, sondern meinem Ärger Luft zu verschaffen und in Form eines Blogs dagegen anzuschreiben... [weiterlesen]

Was der Papst kann können wir schon lange. Wissenschaftskommunikation in den Sozialen Medien

Der Papst hat 8,8 Millionen Follower auf Twitter, vergangenen Samstag hat er angekündigt, dass er jetzt “eine neue Reise antritt” und in Zukunft auf Instagram wahrscheinlich Selfies postet.
Die katholische Kirche ist nicht unbedingt als reformfreudige Organisation bekannt. Die Social Media Accounts des Pontifex werden jedoch wie selbstverständlich in die Kommunikationsstrategie des Vatikans integriert. Weil sie erkannt haben: Nirgendwo sonst kann das Oberhaupt der Kirche so persönlich und so direkt mit den Gläubigen in Kontakt treten... [weiterlesen]

Papers Publizieren wie bei Game of Thrones

Von außen gesehen gleichen sich die Publikationsprozesse der unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen. Ein Manuskript wird erstellt, die Autorenliste wird festgelegt, das Paper wird zur Veröffentlichung eingereicht, extern begutachtet, und nach eventuellen Nachbesserungen in einem Fachjournal publiziert.
Hinter den Kulissen jedoch spielen sich beim wissenschaftlichen Publizieren häufig Dramen ab, die nicht selten Parallelen zur Game of Thrones Saga aufweisen. Diesen Vergleich zog Ana Ros Camacho, eine der Teilnehmerinnen beim Heidelberg Laureate Forum... [weiterlesen]

Mein neuer Job als Dozent und eine Einladung zum Seminar über Wissenschaftskommunikation

Für die meisten Menschen, die regelmäßig die ScienceBlogs lesen klingt es trivial: Wer, wie, wo über Wissenschaft berichtet, hat sich in den letzten Jahren verändert. Zeitungsberichte, Fernsehreportagen, Radiointerviews und der Tag der offenen Tür wurden durch Blogs, soziale Medien, online Foren, Podcasts, selbst produzierte Videos, Science Slams, und so weiter ergänzt und erweitert.
Die veränderte Medienlandschaft bietet Wissenschaftlern die Möglichkeit, über Artikel in Fachpublikationen hinaus, direkt an der Kommunikation über Wissenschaft teil zu nehmen und somit die Wahrnehmung der Wissenschaft im Allgemeinen und die der eigenen Person und Forschung im Speziellen zu beeinflussen... [weiterlesen]