Die Strategie bei der Beantwortung der Kommentare der Reviewer

Heute ein Beitrag aus dem echten Forscherleben. Wir schreiben Artikel, diese werden an Magazine eingereicht. Dort wird von einem Editor entschieden, ob der Artikel prinzipiell zum Journal passt.

Falls ja, wird das Manuskript an zwei bis drei sogenannte Reviewer weitergeleitet. Die haben dann zwischen zwei Wochen und unendlich Zeit, die Qualität der Manuskripts zu beurteilen. Die Reviewer schicken ihre Bewertung zurück an den Editor, der entscheidet was mit dem Manuskript passiert. Es gibt grob drei Möglichkeiten:
1. Die Kritik der Reviewer war so verheerernd, dass das Paper direkt abgelehnt wird.
2. Die Kritik der Reviewer war sehr verhalten, so dass das Paper mit leichten Korrekturen publiziert werden kann.
3. Die Kritik der Reviewer war substanziell, dennoch entscheidet der Editor, dem Paper eine Chance geben zu wollen. Eine Major Revision steht an. Wie die Diskussion in etwa aussieht, nachdem die Antwort des Editors eingeht inklusive der detaillierten Kritik von drei Reviewern im Video unten. Die Untertitel zählen. Es ist immer der verdammte dritte Reviewer.

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6 Kommentare

  1. Marcus,
    das weiss man ja nie, da in den allermeisten Fällen die Reviewer anonym bleiben.
    Hier noch ein paar Tips, wie man am besten ein Paper ablehnt, wenn man einer der Reviewer ist:
    http://scienceblogs.com/sunclipse/2009/11/how_to_reject_a_paper_advice_f.php
    Ein Ausschnitt:

    3B. Pretend that you are an American pretending to be German; sprinkle the text with flavorful comments such as „Ach mein lieber!“ or „Du spinnst!“ Or, if a line of reasoning is particularly awful, „Ist gibt ein Blutbat en der Hoelle!“ Stick umlauts on random words, and make liberal use of the eszett. Downside: the editor will conclude you have flipped.

  2. Schade dass das Video (3rd reviewer) nicht mehr funktioniert. Kannst Du es mir vielleicht mal so schicken?
    S

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