Impfempfehlung gegen Schweinegrippe von STIKO ausgesprochen

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Seit gestern gibt es eine offizielle Impfempfehlung gegen die Schweinegrippe. Neben medizinischem Personal und chronisch Kranken sollen auch Schwangere vordringlich geimpft werden. Entgegen Erfahrungen mit der saisonalen Grippe, sind alte Menschen offenbar keine Risikogruppe. Die Kosten für die Impfungen sind höher als zuerst angenommen.

Die ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut hat gestern eine Empfehlung für die Impfung gegen Schweinegrippe (Neue Influenza A H1N1) ausgesprochen. In der Erklärung wird betont, dass obgleich die registrierten Influenzafälle bisher zumeist mild verlaufen sind, die Ansteckungsgefahr dennoch hoch sei.
Da es sich bei dem Erreger der Grippe um ein schnell mutierendes RNA-Virus handelt, ist nicht auszuschließen, dass die Schwere des Krankheitsverlaufs mit der Dauer und Verbreitung der Pandemie zunimmt. Da es ich um eine neue Variante des Virus handele, sei von einer Grundimmunität in der Bevölkerung nicht auszugehen.
Die STIKO betont, dass man bei dem neu aufgetretenen Influenzavirus aufgrund der wissenschaftlichen und technischen Entwicklung erstmals in der Lage sei, frühzeitig in das pandemische Infektionsgeschehen einzugreifen.
Die Impfempfehlung gilt ab der Verfügbarkeit des Vakzins zuerst für folgende Bevölkerungsgruppen:

  1. Beschäftigte in Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege mit Kontakt zu Patienten oder infektiösem Material.
  2. Personen ab einem Alter von 6 Monaten mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens
  3. Schwangere und Frauen, die frisch ihr Kind bekommen haben.

Die STIKO gibt an, sich einer möglichen Problematik bei der Impfung von Schwangeren mit nicht explizit getesteten Kombination aus Antigen und Adjuvantien bewusst zu sein. Sie empfiehlt daher, Schwangere mit einem adjuvantienfreien Impfstoff zu impfen. Dieser (Celvapan von Baxter) ist jedoch noch nicht zugelassen. Klinische Impfstudien mit Schwangeren werden aus ethischen Gründen nicht durchgeführt.
Es fällt auf, dass bei den zu impfenden Bevölkerungsgruppen die über 60-jährigen an letzter Stelle aufgeführt werden. Dies steht im Gegensatz zu der Impfempfehlung der saisonalen Grippe, die explizit für über 60-jährige gilt.
Warum die Empfehlungen sich unterscheiden wird deutlich, wenn die Altersverteilung der bislang an der Neuen Influenza erkrankten berücksichtigt wird (Abbildung 1). Demnach ist die überwiegende Mehrheit der an der Neuen Influenza erkrankten unter 25 Jahre alt. In Deutschland sind derzeit über 22 000 Menschen an der Schweinegrippe erkrankt.

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Eine klinische Studie an Erwachsenen zwischen 18 und 60 Jahren hat eine hohe Wirksamkeit bei einem der zugelassenen Impfstoffe gezeigt (Abbildung 2). Die Seroprotektionsrate, Serokonversionsrate und Serokonversionsfaktor sind Parameter für die Wirksamkeit der Immunisierung, die in zwei Dosen im Abstand von drei Wochen geimpft wurde.

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Die Hersteller der Impfstoffe legen Zahlen vor, nach denen auch eine einmalige Impfung bereits einen hohen Schutz bieten würde. Dies ist laut eines kritischen Berichts im Arzneitelegramm jedoch teilweise nicht ausreichend von Studienergebnissen gestützt. Das Blog Stationäre Aufnahme verweist ebenfalls auf den Artikel im Arzneitelegramm und weist auf die hohen Kosten für den Impfstoff hin.
Diese sollen bei neun Euro pro Dosis liegen, und damit um zwei Euro höher als Ende 2007 angenommen. Von den neun Euro entfallen ein Euro auf das tatsächliche Antigen und sechs Euro auf die verwendeten Adjuvantien. Das Arzneitelegramm rechnet vor, dass ein adjuvantienfreier Impfstoff mit höhrerer und ausreichender Antigenkonzentration drei Euro günstiger wäre, stützt die Angabe der „ausreichenden Antigenkonzentration“ allerdings nicht auf Zahlen.
In ein paar Tagen werden die zugelassenen Impfstoffe wohl bei den Ärzten liegen.

Abbildungen aus dem Epidemologischen Bulletin der STIKO mit Hintergrundinformationen zur Zulassung der Impfstoffe und der Begründung für die Impfempfehlung. Das Dokument kann hier als .pdf heruntergeladen werden.

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69 Kommentare

  1. Funktioniert die Impfung auch?
    „In my mind that is the true benefit of the influenza vaccines: decreasing the morbidity and mortality of populations. The benefit for populations is derived through vaccinating individuals. That requires a bit of altruism on the part of those receiving the vaccine, as they may be getting vaccinated more for the benefit of others than for themselves. However, at least in the US, a premium is currently placed on being a self centered narcissist; indirectly helping others, even for MD’s and RN’s, is apparently not on the to do list.“
    http://www.sciencebasedmedicine.org/?p=2040

  2. @ schmetter-ling
    na dann lass dich doch impfen wen du dir sicher bist ^^
    Beipackzettel des H1N1 Impfstoff warnt vor Gesundheitsschäden!
    Der Beipackzettel für den H1N1 2009 Monovalent Impfstoff der von Novartis hergestellt wird ist im Internet veröffentlicht worden. Darin steht, der Impfstoff basiert auf einen Vorgänger genannt Fluvirin und kann eine ganze Reihe von erheblichen Nebenwirkungen und Gesundheitsschäden bewirken, wie das Guillain-Barre Syndrome, Vaskulitis, anaphylaktischer Schock und sogar den Tod.
    Hier ist der Link zur englischen Version des Beipackzettel der Impfung als PDF und man kann es selber nachlesen.
    http://www.fluscam.com/Vaccine_Package_Inserts_files/Novartis_A-H1N1_2009_Monvalent_VaccinePackageInsert_BasedOn1980Approvalfor%20Fluvirin_UCM182242.pdf

  3. „kann … bewirken“
    Alles kann den Tod bewirken wenn du eine unbekannte Allergie dagegen hast. Wie oft musste ich schon unterschreiben, dass ich weiß dass ich bei einer Behandlung sterben kann und siehe da: ich lebe immernoch.
    Grippe kann übrigens auch den Tod bewirken.

  4. Neue Medikamente würden jahrelang getest bevor sie zur Anwendung freigegeben würden, wollte mir unlängst wer weismachen. Das sei eine Vorschrift die immer eingehalten würde und nur strengstens geprüfte Medikamente würden die Zulassung bekommen. Was für eine Lüge.

  5. @ derari
    Das gibts eigentlich in keiner anderen Branche, das man vorher unterschreiben muss, das man selbst das Risiko trägt. Schon das sollte zu denken geben.

  6. @aw/eigenes Risiko/ ^^das hast Du auch schon mehrfach unterschrieben – zum Beispiel bei der Software, mit der Du unterwegs bist, um derart Unqualifiziertes zu äußern.

  7. @ rolak
    Du hast recht. Bei Software muss man das auch unterschreiben. Mit dem feinen Unterschied, dass die Anwendung von Software kaum gesundheitsschädlich sein kann. Die bugs im Medikament aber eher schon. Darüber hinaus kannst Dir deinen Hass sparen. Er ändert an der Wahrheit Nichts.

  8. @wilfert: Deine Anti-Impf-Propaganda will hier wohl keiner mehr lesen. Die Fakten sind doch eindeutig: Der Impfstoff schützt effektiv vor einer potentiell tödlichen Krankheit, unverhältnismäßige Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. Tobias führt die relevanten Studien an, was willst du mehr? Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt für Argumente von deiner Seite.

  9. @ albert wilfert
    Vor jedem Eingriff im Krankenhaus muss mit der Unterschrift die Einwilligung bestätigt werden und dass man über die möglichen Folgen belehrt wurde. Wer das nicht will, wird nicht operiert. Vor jeder Medikamenteneinnahme soll der Beipackzettel gelesen werden. Wer etwaige Nebenwirkungen nicht riskieren will, legt eben die Packung weg.
    Leute mit Ihrer Einstellung sind die Ursache dafür, dass demnächst noch das städtische Wasserwerk eine schriftliche Aufklärung über die möglichen gesundheitlichen Risiken der Trinkwassernutzung ausgeben muss. Und nur wer unterschreibt, erhält das Anrecht auf ein samstägliches Wannenbad. Die anderen stauben sich halt trocken ab.

  10. @ odysseus
    Das ist eben die Frage, die man emotionslos diskutieren sollte. Schützt die Kontaminierung mit dem Impfstoff, die eine Immunreaktion provozieren soll wirklich, weil nichts Anderes ist das, vor der Krankheit oder geht der Schuss womöglich nach hinten los. Da braucht man sich nicht zu beschimpfen, sondern nur zu denken.
    Wenn sie einen völlig Gesunden Menschen impfen, dann wird dieser völlig gesunde Status verändert und zwar in Richtung Krankheit, weil gesünder als gesund kann niemand sein. Die Spekulation geht jetzt dahin dass eine Provokation dieser Krankheit eine Immunreaktion auslöst, die den Organismus in Zukunft schützt. Das funktioniert manchmal, manchmal aber auch nicht. Die problematischen Fälle sind die, wo keine volle Immunreaktion ausgelöst wird und die Impfung den Bereffenden somit chronisch krank macht. Das sollte nachzuvollziehen sein.

  11. @albert wilfert
    Das Immunsystem ist gut erforscht. Eben dieses Wissen über die Funktion des Immunsystems wird bei Impfungen genutzt, es handelt sich keinesfalls um Spekulation. Bei einer Impfung wird keinesfalls die betreffende Krankheit „provoziert“, sondern das Immunsystem präventiv dazu angeregt Antikörper gegen den Erreger zu bilden, so dass der Körper bei einer tatsächlichen Infektion sofort reagieren kann und so der Ausbruch der Krankheit (bei Grippe die massenhafte Vermehrung von Viren und die damit einhergehende Lyse von Epithelzellen) verhindert wird.
    Ihnen scheint die Trennung zwischen tatsächlicher Infektion und die Funktion der Impfung mit abgetöteten Erregern nicht klar zu sein.
    Tatsächlich garantiert eine Impfung keinen 100%igen Schutz vor einer Infektion (siehe Zahlen in Abbildung 2 oben). Die paar Prozent, bei denen nach einer Impfung kein ausreichend hoher Antikörpertiter erreicht wird, könnten also noch an der Grippe erkranken. Mitnichten führen diese Fälle jedoch zu einer chronischen Krankheit.
    Ihr naives Bild der Mechanismen von Infektionskrankheiten und der Funktion von Impfungen verhindert offenbar eine vernünftige Diskussion hier. Ich lade Sie ein, sich trotzdem weiter zu beteiligen, wenn Sie ihre Behauptungen a) durch Studienergebnisse belegen können und b) sie zum Thema sind.

  12. @Wilfert
    Das funktioniert manchmal, manchmal aber auch nicht.
    Wie kommen sie eigentlich darauf, dass das nur manchmal funktioniert? Wäre: „fast immer“ oder „meistens“ nicht treffender. Oder woher nehmen Sie das „manchmal“?

  13. Och bitte. Der Wilfert ist sogar bei Florian wegen übelster Beleidigungen rausgeflogen. Wartet nur ab! Wenn Ihr nicht subito presto auf Wilferts ganzheitliche Linie einschwenkt, dann wird der Hell Wilfert Euch ganz unganzheitlich beschimpfen. Fazit: Es lohnt nicht mit Trollen zu diskutieren.

  14. Hallo,
    scheinbar wurde der Artikel von einem Schweinegrippe-Impfbefürworter verfasst. AUßerdem habe ich den Eindruck, dass der Schreiber sich mit dem Thema gut auskennt.
    Trotzdem möchte ich festhalten, dass es auch Impfgegner gibt, die durchaus über einen medizinischen Background verfügen und die Impfung trotzdem für nicht sinnvoll erachten, da es scheinbar einige Schwachstellen bei dem Impfstoff gibt.
    Einen durchaus ernst zu nehmenden, seriös verfassten Artikel ist beispielsweise der von Dr. Wolfgang Wodarg; nachzulesen auf seiner Internetseite: http://www.wodarg.de/politikfelder/gesundheit/2651826.html
    (Am Ende der Seite gibt es noch einen weiterführenden Link.)
    Als medizinischer Laie bleibt mir nichts anderes übrig, als mich über die gegenläufigen Meinungen/Studien zu informieren und mich auf dieser Basis für oder gegen eine Impfung zu entscheiden (sofern mir diese Entscheidung überlassen bleibt, in Griechenland wurde die Durchführung der Zwangsimpfung beschlossen).
    Ich frage mich, wie es in der Wissenschaft dazu kommen kann, dass unterschiedliche Ergebnisse (die mit den geeigneten Mitteln messbar sind) zu ein und derselben Frage auftauchen. Das ist doch keine philisophische Angelegenheit!
    Bevor eine Impfung stattfindet, habe ich deshalb kaum die Möglichkeit, mich über Nutzen und Risiken ausreichend zu informieren. Ich werde es erst nach Impfung merken, ob ich anfange zu grunzen oder nicht. – Glaube, das geht vielen so!

  15. @Mona:

    Ich frage mich, wie es in der Wissenschaft dazu kommen kann, dass unterschiedliche Ergebnisse (die mit den geeigneten Mitteln messbar sind) zu ein und derselben Frage auftauchen.

    Mona, Du hast ein falsches Bild von Wissenschaft. Genau das, was Du als Schwäche ansiehst, ist sogar ganz im Gegenteil die größte Stärke der Wissenschaft: Dass man eben alles durch diskutiert und eben auch mal (anscheinend oder echte) unterschiedliche Ergebnisse rauskommen. Die dann wieder durchdiskutiert werden, bis sich die Spreu vom Weizen trennt. Auch dafür sind die Scienceblogs da.
    Wir betreiben doch in der Wissenschaft keine Gleichschaltung. Äh und Mona, Philosophie heißt „Liebe zur Weisheit“. Die Wissenschaft ist viel näher an den antiken Philosophen, als Dir bewusst ist.
    Ansonsten: Willkommen in einer Welt, in der von Dir als mündiger Bürger verlangt wird, Dich zu informieren. Das kann Dir auch „die Wissenschaft“ nicht abnehmen. Sie kann Dir nur eine Entscheidungshilfe geben.

  16. Die Impfempfehlungen müssen in der heutigen Zeit eindeutig sein. Die Menschen wollen ausreichend informiert und nicht bevormundet werden. Impfen ist ein sehr heikles Thema, weil es im Moment einer drohenden Zwangsimpfung die Freiheit des Einzelnen beschneidet und das müsste sehr sehr gut begründet werden. Warum sollte ein nicht lebensgefährdetes Individuum zum Zwecke der „Volksgesundheit“ sich einem Eingriff in seine Gesundheit unterziehen, wenn nicht alle Parameter zweifelsfrei geklärt sind? Ich gewinne langsam den Eindruck, dass hier zu viele „Experten“ mitreden.
    Die kurze Entwicklungsdauer stellt für mich beispielsweise kein Negativum dar, sie zeugt vielmehr von unseren fantastischen medizinischen Kapazitäten und berechtigt mich zur Hoffnung, wenn tatsächlich extrem gefährliche Epidemien auftreten sollten, dass dann die Wissenschaft sehr schnell reagieren kann.

  17. Als Biologe sehe ich das ganze Schweinegrippe-Thema folgendermaßen: Als das Virus zuerst in Mexiko auftauchte und die ersten Menschen ansteckte, wurde in der Medienlandschaft ein riesen Spektakel daraus gemacht. Es hieß „alle werden sterben“ wenn man sich ansteckt. Eine reine Panikmache, die ich keinesfalls nachvollziehen kann! Ich habe selten so eine bzw. nach der Vogelgrippe-Pandamie keine andere „Weltuntergangs“ -Geschichte erlebt. Mittlerweile sollte man echt erkennen, dass die ganzen Medien dies nur als Verkaufsschlager benutzen und die Leser in die Irre führen – nur um höhere Absatzzahlen zu bekommen. Die Zahl der Grippetoten liegt in Deutschland in den höheren Tausenderzahlen, ja genau, eine ganz normale Grippe kann auch tötlich verlaufen…wieso soll jetzt deswegen die Schweinegrippe DIE ultimative Grippe sein, die uns alle umbringen wird, wenn wir nicht geimpft werden? Es handelt sich beim H1N1-Virus um ein weiteres mutiertes Grippevirus…solche mutierten Viren kommen in der Natur unter Tieren (und Menschen) allgemein häufig vor. Nur hat dieser Virus es jetzt geschafft auch den Menschen anzustecken…was kein großes Wunder ist…es ist ein normales Grippevirus, was bei Nicht-Behandlung töen kann…wie jedes andere Grippevirus auch…daher was soll so eine Impfung bringen? Es gibt zich Menschen die sich im Winter provisorisch gegen Grippe impfen lassen…wieso sollte es jetzt obligatorisch sein, sich gegen das H1N1 zu impfen..wenn es nur ein weiteres Influenza-Virus ist. Mir kommt es mittlerweile echt so vor, dass Novartis und die übrigen Pharmaunternehmen diese Virus negativ vermarkten, um einen ordentlichen Gewinn daraus zu ziehen – so etwas ist keinesfalls ok! Ich würde empfehlen…wer Angst hat, sollte sich impfen lassen und die gegebenfalls auftretenden Nebenwirkungen ausstehen (Nebenwikrungen können bei JEDER Impfung auftreten!!!!!). Ansonsten reicht es, wenn man bei Schnupfen, Fieber Schmerzmittel nimmt und das alles so durchsteht.

  18. xemmy,
    ich nehme es auch so war, als würde in den Medien zunehmend kritisch berichtet. Die aktuelle Impfempfehlung wird bisher wenig bis gar nicht wahrgenommen. Hier eine Einschätzung der aktuellen Lage: Ärztefunktionäre ohne Bodenhaftung.
    Tatsache ist: Die Impfempfehlungen erfolgen aufgrund von wissenschaftlichen Daten. Ich schreibe gerade an einem Artikel über die Inhaltsstoffe der Vakzine und deren Gefährlichkeit.

  19. Jungs?!! Hallo?!! Gehts Euch noch ganz gut in der Birne?! Könnt Ihr überhaupt lesen? Wann wart Ihr zum letzten Mal richtig krank? So, wie hier manche schreiben, sind sie immer noch krank (oder waren nie gesund).
    Wenn Eure eigene Ehefrau kurz nach der Entbindung an der Grippe verreckte – und es ist mir verdammt noch mal egal, an welcher Grippe – und es gäbe keinen Impfstoff, ihr Impfgegner würdet auf die Barrikaden gehen und protestieren und bei der Bild-Zeitung herzzerreißende Interviews geben, weil die pöhse Pharmaindustrie (und die Universitäten weltweit und die Forscher ohnehin) es nicht fertigbringt, einen solchen zu entwickeln. Herrschaftszeiten! Ihr Wohlstandskinder! Ihr wisst gar nicht, wie gut es Euch geht!
    Und das wirklich allerschlimmste ist, dass Ihr von den Geimpften auch noch mitgeschützt werdet: wo kein Reservoir, dort kein Ausbruch. Man nennt sowas Nestschutz. Euch will ich aber gar nicht schützen!
    Lest Euch einfach einmal die WHO- und ECDC-Berichte über Masern, Meningokokken- und Hämophilus-Meningitis in Europa durch. Wo sind die letzten verbliebenen Cluster? In D, weil so ein paar Schwätzer immer noch meinen, dass die Krankheit besser schützt als die Impfung. Tut sie auch: wer tot ist, kriegt keine Hirnhautentzündung mehr, wer behindert ist, wird vielleicht von seinem irdischen Dasein erlöst.
    Sterben kann man übrigens auch an Influenza, Diphterie, Windpocken (das wird vor allem bei der Krebstherapie im Alter oder bei Transplantationen zum Problem), Pneumokokken-Pneumonie, Tetanus, Masern (selten, dann aber grausam), Pertussis; von Mumps werden Männer steril, durch Röteln kriegen die deutschen Frauen überdurchschnittlich viele hörgeschädigte Kinder, durch Polio wurden ganze Generationen gezeichnet.
    DANKE an alle, die sich impfen lassen, um diese Krankheiten in den Griff zu bekommen! Und die anderen sind einfach – asozial.

  20. Es ist irgendwie schon merkwürdig, da gibts in wenigen Monaten mehrere Hersteller, die pandemische Impfstoffe herstellen können.
    Und die Pandemie gibts ja- neues Virus verbreitet sich recht flott.
    Und dann wird herumgeeiert, ja das ist eh nur ein Gripperl oder ähnliches. Schaut man sich die Sterblichkeitszahlen in USA an (per Ende Juli), dann gibts bei der saisonalen Influenza 90% der Todesfälle bei Personen üner 65 Jhr, bei der Pandemie sinds grad mal 8%- was bedeutet, dass 92% der an H1N1 verstorbenen recht jung sind- viele verlorene Lebensjahre.
    Hierzulande wirds wohl erst ein paar Todesfälle geben müssen, um auf breiter Basis zu erkennen, dass die Pandemie doch kein „Gripperl“ ist.
    Und wenn da ein Gesundheitsminister erklärt, nein er läßt sich nicht impfen, ist das auch nicht hilfreich- es hat eh keine gemerkt als er ein paar Tage krank war. Aber es werden beispielsweise etliche merken, wenn in kurzer Zeit sagen wir ein Drittel der Lastwagenfahrer ausfallen die ansonsten Supermärkte mit Lebensmitteln beliefern.

  21. Ich verfolge interessiert die Meldungen der Medien über die Schweinegrippe. Wenn ich alle zur Verfügung stehenden Fakten berücksichtige, dann komme ich für mich zu dem Entschluss mich nicht impfen zu lassen. Ich zähle allerdings auch nicht zur Hauptrisikogruppe der 15 bis 25 – jährigen.
    Ansonsten sollte vielleicht noch öfter darauf hingewiesen werden die Ansteckungsmöglichkeiten aktiv zu verhindern. Dazu zählt in erster Linie das Hände waschen.

  22. Skeptiker,
    um nochmal meine Frage auf einen ähnlich lautenden Komentar von dir hier zu wiederholen: Was sind denn die über hundert Effektormechanismen die du meinst?

  23. Die Geschichte wiederholt sich: 1976 gab es bereits eine Schweinegrippehysterie in den USA, eine staatliche Propagandakampagne nötigte die Amerikaner eine Impfung zu nehmen, was über 46 Millionen taten. Daraus resultierten zahlreiche Opfer von Impfschäden, die unter Anderem Lähmungen erlebten, bis hin zur völligen Paralyse, und sogar Todesfälle. Die Dunkelziffer ist sehr gross, denn das Gesundheitsystem vertuschte die tatsächliche Opferzahl und leugnete den Zusammenhang.
    Die US-Gesundheitsbehörde benutze die Namen von bekannten VIPs, TV und Filmgrössen und sagte in Inseraten, sie hätten als gutes Beispiel bereits die Grippeimpfung genommen, um die Amerikaner zu überzeugen. Später stellte sich heraus, diese Behauptung war eine Lüge, die Prominenten haben weder der Namensnutzung zugestimmt noch die Impfung genommen. Mitlerweile wissen wir, der Staat lügt über alles, ob Kriegsgründe, Terrorgefahr, Klimawandel oder Killerviren, das ist völlig normal.
    „Wir müssen dem dummen Volk Lügen erzählen, je grösser um so glaubhafter, damit sie tun was wir wollen, denn der Zweck heiligt die Mittel,“ das ist die Einstellung der Machthaber.
    http://www.impf-report.de/infoblatt/impferklaerung.pdf

  24. @ an alle hier: lt. unserer Beobachtung verfügt das sogenannte „Immunsystem“ des menschlichen Organismus‘ (und nicht nur dessen, aber es scheint euch am Wichtigsten zu sein) über hunderte Effektormechanismen und eure ganze Diskussion hier führt im wahrsten Sinne des Wortes zu „Nichts“. Selbst unter Molekularbiologen findet man sogenannte „Impfgegner als auch -befürworter“.
    Calm down, relax thats my advice!

  25. lieber unwissend
    nachdem du für deinen Kommentar folgenden online Beitrag geplündert hast:
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/07/schweinegrippe-1976-propaganda-und-die.html und damit endlich auch einem breiteren Publikum die skandalösen Vorgänge jener Zeit aufzeigst, hier noch ein paar eigene Gedanken von mir zu dem verlinkten „Impferklärungs-Blatt“
    – Nahrungsmittel sind lebensnotwendig und werden komplikationslos von millionen Menschen gegessen
    – Nahrungsmittel können allerdings auch (tödliche) Allergien auslösen
    – Nahrungsmittel werden bedenkenlos in Supermärkten angeboten, die auf engste mit der alles beherschenden, gewinnorientierten Nahrungsmitelindustrie verbunden sind
    – Lebensmittelverkäufer leisten zwar keinen hippokratischen Eid („Zuallererst nicht schaden!“) aber § 5 LFGB besagt: Es ist verboten, Lebensmittel für andere derart herzustellen oder zu behandeln, dass ihr Verzehr gesundheitsschädlich ist und/oder solche in verkehr zu bringen
    Damit diese profitgierigen Viktualien-Händler uns potentiellen Allergikern zukünftig nicht wider besseren Wissens schaden können habe ich mir folgendes „Lebensmittel-Informationsblatt“- ausgedacht:
    1. Allergisches Risiko; Der Händler unterschreibt folgenden Satz: Ich sehe die Risiken von schweren allergischen Reaktionen oder gar Nahrungsmittelunverträglichkeiten als derart gering an, dass ich bereit bin, die volle Haftung für etwaige Gesundheitsschäden beim Verzehr zu übernehmen – Sonst dürfte er nichts verkaufen
    2. Wirksamkeit; Der Händler unterschreibt: Ich bin mir sicher, dass es für das von mir empfohlenen Nahrungsmittel einen direkten Wirkungsnachweis anhand von klinischen Endpunkten (Gewichtszunahme) gibt und fand dies bei einer von mir vorgenommenen Plausibilitätsprüfung (Gewichtskontrolle nach Verzehr) bestätigt – oder aber: Ich bin mir nicht sicher, ob es einen direkten Wirkungsnachweis gibt, vertraue jedoch – ungeprüft – den Kalorien-Angaben auf der Packung
    Ich glaube so könnten wir nicht nur der Verschwörung von Lebensmittelindustrie ,Händlern und Regierung wirksam begegnen, sondern zudem die Bevölkerung durch gezielte Verunsicherung vor Gewichtsproblemen bewahren.
    In diesem Sinne – mach weiter so – es ist ist nur zu unserem Besten….

  26. Ärztekammer-Präsident lehnt Schweinegrippe-Impfung ab
    Die geplante Massenimpfung gegen die Schweinegrippe bleibt auch unter Experten umstritten. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Theodor Windhorst, lehnt nach Angaben des „Westfalen-Blatts“ eine solche Impfung ab, da der in Deutschland zugelassene Impfstoff Pandemrix aufgrund seiner Zusatzstoffe mit erheblichen Risiken behaftet sei.
    „Ich werde mich lediglich gegen die klassische Wintergrippe impfen lassen und nicht zusätzlich gegen die Neue Grippe“, so Windhorst weiter.
    quelle: http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2009/10/12/schweinegrippe-impfung_noch_zu_riskant.jhtml

  27. Erst mal der Forumstheoretiker:

    Als Biologe sehe ich das ganze Schweinegrippe-Thema folgendermaßen: Als das Virus zuerst in Mexiko auftauchte und die ersten Menschen ansteckte, wurde in der Medienlandschaft ein riesen Spektakel daraus gemacht. Es hieß „alle werden sterben“ wenn man sich ansteckt. Eine reine Panikmache, die ich keinesfalls nachvollziehen kann! Ich habe selten so eine bzw. nach der Vogelgrippe-Pandamie keine andere „Weltuntergangs“ -Geschichte erlebt. Mittlerweile sollte man echt erkennen, dass die ganzen Medien dies nur als Verkaufsschlager benutzen und die Leser in die Irre führen – nur um höhere Absatzzahlen zu bekommen. Die Zahl der Grippetoten liegt in Deutschland in den höheren Tausenderzahlen, ja genau, eine ganz normale Grippe kann auch tötlich verlaufen…wieso soll jetzt deswegen die Schweinegrippe DIE ultimative Grippe sein, die uns alle umbringen wird, wenn wir nicht geimpft werden? Es handelt sich beim H1N1-Virus um ein weiteres mutiertes Grippevirus…solche mutierten Viren kommen in der Natur unter Tieren (und Menschen) allgemein häufig vor. Nur hat dieser Virus es jetzt geschafft auch den Menschen anzustecken…was kein großes Wunder ist…es ist ein normales Grippevirus, was bei Nicht-Behandlung töen kann…wie jedes andere Grippevirus auch…daher was soll so eine Impfung bringen? Es gibt zich Menschen die sich im Winter provisorisch gegen Grippe impfen lassen…wieso sollte es jetzt obligatorisch sein, sich gegen das H1N1 zu impfen..wenn es nur ein weiteres Influenza-Virus ist. Mir kommt es mittlerweile echt so vor, dass Novartis und die übrigen Pharmaunternehmen diese Virus negativ vermarkten, um einen ordentlichen Gewinn daraus zu ziehen – so etwas ist keinesfalls ok! Ich würde empfehlen…wer Angst hat, sollte sich impfen lassen und die gegebenfalls auftretenden Nebenwirkungen ausstehen (Nebenwikrungen können bei JEDER Impfung auftreten!!!!!). Ansonsten reicht es, wenn man bei Schnupfen, Fieber Schmerzmittel nimmt und das alles so durchsteht.

    Dann gibt es aber auch noch das wirkliche Leben:
    Schweinegrippe: Schwere Verläufe oft bei jungen Menschen
    NEU-ISENBURG (gwa). Wenn eine Schweinegrippe schwer verläuft, trifft dies offenbar besonders junge Menschen. In einer kanadischen Studie wurden 215 Patienten mit schweren Krankheitssymptomen in Kliniken untersucht (JAMA online). Die 168 Patienten mit bestätigter oder wahrscheinlicher H1N1-Infektion waren im Mittel 32 Jahre alt. 67 Prozent der Betroffenen waren Frauen und 30 Prozent Kinder. Innerhalb der ersten 28 Tage betrug die Sterberate 14 Prozent. Hier die aktuellen Zahlen zur Schweinegrippe.
    Aktuelle Studie: Diejenigen, die sich 2008 gegen saisonale Influenza haben impfen lassen, haben offenbar einen gewissen Schutz vor schweren Verläufen der Schweinegrippe. Das stellten Wissenschaftler in einer Untersuchung in Mexiko-City fest. Die Untersuchung mit dem Titel „Partial protection of seasonal trivalent inactivated vaccine against novel pandemic influenza A/H1N1 2009: case-control study in Mexico City“ wurde im British Medical Journal veröffentlicht.
    aus: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/article/549457/schweinegrippe-schwere-verlaeufe-oft-jungen-menschen.html

  28. Nachtrag zur Schweinegrippe Hysterie von 1976 ….
    Der online Beitrag möchte uns allen weissmachen, das die Impfaktion von 1976 mehr Schaden verursacht als verhindert hat. Hierzu werden im verlinkten online Artikel folgende Zahlen genannt, die ich ungeprüft übernehme: 46 millionen geimpfte Personen, angeblich 4000 dokumentierte Imfschäden, davon widerum 300 mit tödlichem Ausgang….(Qelle: CBS Reportage 60 minutes)
    Bild (ja die Bild!) recherchiert zum selben Thema: http://www.bild.de/BILD/news/2009/08/16/schweinegrippe-impfung/nebenwirkungen-gefaehrlicher-als-das-virus.html und kommt bei der gleichen Impfaktion auf 500 Geschädigte und 25 Todesopfer
    Wikipedia gibt zum ersten Übertritt der Erregers auf Menschen im Jahre 1976 folgendes bekannt (ebenfalls ungeprüft): aus einem erkrankten Soldaten des Fort Dix in Burlington County (New Jersey) [wurde) ein porziner H1N1-Stamm isoliert [..], der dann auch bei fünf weiteren Soldaten gefunden wurde.[10] Vier Soldaten erkrankten an einer viralen Lungenentzündung, ein Patient starb. Der Virusstamm glich einem ein Jahr zuvor aus Schweinen isolierten Subtyp. Umfangreiche serologische Untersuchungen zeigten, dass mindestens 500 Personen infiziert worden waren.
    Ich rechne mal ganz stumpf: Todesrate Virus: 1:500; Todesrate Impfung lt CBS: 1:15333; Todesrate Impfung lt. Bild 1:1840000
    Weil das Virus zuerst unter kasernierten Soldaten ausgebrochen ist, wird vermutet, dass die strenge Quarantäne eine pandemische Ausbreitung des Erregers verhindert hat (oder die Impfung?). Das objektiv mehr Menschen an der Folgeschäden der Impf-Aktion gestorben sind ist richtig, dass die Impfung aber die größere Bedrohung für die Gesundheit der Menschen darstellte will sich mir nicht erschließen.
    Es sei abschließend daraufhingewiesen, dass diese Zahlen aufgrund der derzeit anderen Impfstoffzusammensetzung und eines anderen Erreger-Subtyps nicht geeignet sind irgendwelche Rückschlüsse auf die Auswirkungen oder das Kosten/ Nutzen Verhältnis der aktuell geplanten Impfaktion zu ziehen.
    (Nur ein Beispiel zu Nebenwirkungen: Haber et al. geben das Risiko nach eine Influenza-Impfung am Guillain-Barré Syndrome zu erkranken mit 1:2500000 für die Grippesaison 2002/2003 an. 10 Jahre vorher – 1993 – war sie noch 4 mal so hoch. Haber et al. Guillain-Barré syndrome following influenza vaccination JAMA 2004 Nov 24;292(20):2478-81. und von Tod ist da gar nicht die Rede…. )

  29. ach mist – verschrieben – 1:153333
    und ein hoch auf die statistik der kleinen zahlen – 500 grippeinfizierte, da mach ich mal gleich ’ne studie draus 🙂

  30. @Karl Mistelberger: Auf der Seite von der du die Zahlen hast sehe ich auch Folgendes:
    Zahl der Infizierten: Deutschland: 21.603
    Zahl der Toten: Europa: 204, weltweit: 4699
    Schaue ich mir z.B. den Influenzabericht von 2002 vom RKI an (http://influenza.rki.de/Saisonberichte/2002.pdf), so lese ich „Insgesamt war die Morbidität mit etwa 4,5 bis
    5 Millionen geschätzten Influenza-assoziierten Konsultationen[..],“ wovon ca. 5.000 bis im äußersten Falle 30.000 Todesfälle sind. Vergleiche ich dies nun mit den Zahlen der Schweinegrippe, wird jawohl klar, dass die Schweinegrippe ersten weniger Infizierte und zweitens weniger Todesfälle hat. Ergo, warum wird soviel Panik geschoben und Leuten zu Impfungen geraten? Der verlinkte Artikel sagt aus „offenbar einen gewissen Schutz,“ sprich, es wird davon ausgegangen, aber wurde noch nicht endgültig bestätigt! Man mache sich einfach die Dimensionen zwischen saisonaler Influenza und Schweinegrippe klar und es wird deutlich, dass saisonale Influenza in diesem Sinne „gefährlicher“ ist als Schweinegrippe.

  31. über 90% der Todesfälle bei der saisonalen Influenza sind bei Personen über 65 Jhr, bei der Schweineinfluenza sind die nur 8% (Quelle MMWR Aug 2009 USA)
    Andersherum heisst das, das 92% der Schweineinfluenzatoten unter 65 Jhr sind.
    Gemessen an der Zahl der verlorenen Lebensjahre ist daher die Pandemie um einiges „gefährlicher“ als die saisonale Influenza.

  32. Ergo, warum wird soviel Panik geschoben und Leuten zu Impfungen geraten?

    Grippe ist eine unberechenbare Krankheit: http://www.scientificamerican.com/article.cfm?id=capturing-a-killer-flu-virus

    Man mache sich einfach die Dimensionen zwischen saisonaler Influenza und Schweinegrippe klar und es wird deutlich, dass saisonale Influenza in diesem Sinne „gefährlicher“ ist als Schweinegrippe.

    Das heisst im Klartext wohl „grummel, brummel“. Momentan sieht es so aus: http://www.cdc.gov/flu/weekly/weeklyarchives2008-2009/images/IPD39_small.gif Mehr gibt es hier: http://www.cdc.gov/flu/weekly/

  33. @Tobias: lies doch mal kurz hier: http://members.aon.at/ferdinand.silberbauer/immuntoleranz/immuntoleranz.html
    Konfrontiere einen (z.B.) Nephrologen damit und du wirst folgende Antwort erhalten:
    Immuntoleranz, d.h. Nichtreaktivität gegen bestimme Fremdsstoffe, wie zB
    Transplantatantigene oder auch Allergene ist höchst erwünschenswert. Bei
    Transplantierten bräuchte man keine Immunsuppression mehr, alle
    Nebenwirkungen wären weg, etc. Als jemand der mittlerweile ca. 15 Jahre
    in der immunol. Forschung mit zT Kernpunkt Toleranzforschung tätig war,
    kann ich Ihnen versichern, dass wir zumindest von einer geregelten
    Toleranzinducktion noch sehr weit entfernt sind. Meine persönliche
    Meinung ist, dass die Enstehung von Toleranz bei Transplantierten, die
    ihre Medikamente absetzen in verschwindend geringem Maße vorkommt und
    beim Stand der heutigen Forschung noch vollkommen unklar ist. Ob es
    angesichts der Arbeitsweise des Immunsystems mit hunderten
    Effektormechanismen und – stochastisch begründet – überhaupt gelingt ist
    auch zweifelhaft. Ich meine hinsichtlich der idealen Zukunft, dass
    die optimale Transplantimmunsuppression eine spezifische, effektive und
    relativ nebenwirkungsarme sein soll/wird.
    Hilfreich – vor allem die Bemerkung m.d. Effektormechanismen? Und nun sei froh und dankbar nicht an Grippe zu erkranken – ob geimpft oder nicht!!! Denn du weißt nie wie dein „Immunsystem“ auf einen Eindringling reagiert!

  34. Skeptiker,
    nicht wirklich hilfreich. Der Autor deines hier eingestellten Abschnitts bezieht sich auf Abstoßungsreaktionen nach Transplantationen und erwähnt ebenfalls deine „hunderte Effektormechanismen“. Er meint damit wohl die Möglichkeit, dass der Körper auf verschiedenste Antigene spezifisch reagieren kann, unter anderem jene, die durch eine Transplantation in den Körper eingebracht werden.
    Nenn mir doch mal, sagen wir, fünf der hundert Effektormechanismen, dass ich mir ein besseres Bild davon machen kann, was du meinst.

  35. @ Tobias:
    das ist einfach. Nehmen wir zum Beispiel toll-like-Rezeptoren (es gibt mindestens deren 9) und andere pattern recognition receptors, die als Rezeptoren der unspezifischen Abwehr auf Fresszellen und dendritischen Zellen spezifische mikrobielle Strukturen erkennen und die Immunantwort einleiten koennen. Dazu gehoeren unter anderem Doppelstrang-DNA, spezielle Membranbestandteile (z.B. Lipopolysaccharide gramnegativer Bakterien) und andere. Ein hervorragendes Buch ist „Immunobiology“ von Janeway, juengst erst in einer neuen Auflage (auf deutsch) erschienen.
    Die Boostersubstanzen in den Impfstoffen sind uebrigens meistens Liganden fuer diese pattern recognition receptors. Auch wenn dadurch zuerst die unspezifische Abwehr aktiviert wird, findet auch eine schnellere Rekrutierung des adaptiven Immunsystems durch Antigenpraesentation auf den dendritischen Zellen statt. Diese interagieren naemlich mit den T- und B-Zellen der adaptiven Abwehr und beschleunigen die Produktion von Antikoerpern und antigenspezifischen T-Helferzellen.
    Daher ist es auch ein Missverstaendnis, die Reaktion des Koerpers auf verschiedene Antigene als „spezifisch“ zu bezeichnen. Die Reaktion auf koerperfremde Antigene ist vom Mechanismus her immer gleich, lediglich die Antikoerper und die Molekuelstruktur der T-Zell-Rezeptoren ist unterschiedlich.
    Die befuerchteten Nebenwirkungen, insbesondere die Laehmungen (im Sinne eines Guillain-Barre-Syndroms) sind nach gegenwaertigem Stand der Forschung darauf zurueckzufuehren, dass die Antigenstruktur viraler Proteine sich im Laufe der Evolution der menschlicher Proteine angepasst hat. Das koerpereigene Immunsystem erkennt diese Proteine dann wegen der Aehnlichkeit zu den eigenen zumindest initial nicht, eine a-priori-Immunitaet ist damit sehr unwahrscheinlich. Werden dann durch eine Erkrankung oder Impfung Antikoerper gebildet, so kann es (in zugegebenermassen seltenen Faellen) zu einer Bildung autoreaktiver Antikoerper kommen, die dann koerpereigene Zellen angreifen.
    Dieses Risiko besteht aber auch bei einer Erkrankung und ist dann wahrscheinlich sogar hoeher! Also: Impfen ist toll, es ist die intelligenteste Art, Krankheiten zu verhindern und zu bekaempfen, die wir haben!

  36. Danke MoritzT, hast mir ’ne Menge Schreibarbeit erspart!!!
    Ich bin grundsätzlich auch ein Befürworter von Impfungen – allerdings traue ich den Menschen (auch Eltern von sehr jungen Kindern) nicht, wenn sie die Frage, ob „eh alles in Ordnung sei, kein Husten, Schnupfen, Anzeichen einer Verkühlung bestehen“. Sie denken oft, „das bisschen Husten kann doch keine Impfung verhindern“, weil sie schon so lange auf einen Termin warten, etc.
    Wir wissen ohne detailliertem Befund nicht, was zum Zeitpunkt der Impfung/Immunisierung im Organismus vor sich geht und da könnten die injizierten Stoffe manchmal leider auch kontraproduktiv wirken……

  37. Hallo Ihr Alle!
    Habe mich heute impfen lassen. Als med. Fachangestellte täglich in der Rezeption zu arbeiten ist mir ungeschützt zu risikoreich. Und… ich finde , dass wir als Deutsche zu verwöhnt sind und die derzeitige Lage nicht ernst genug nehmen. Das ganze Leben ist risikoreich. Ob ich nun erste Hilfe bei einem blutenden Verletzten leiste und habe keine Handschuhe, oder mein Liebster Gleitschirmfliegen geht. Ich will nicht als Kassenpatientin zur Zeit des Pflegenotstandes im Krankenhaus liegen wegen des H1N1. Hilflos. Nein, nein! Und die Folgeerkrankungen nach der Impfung? Da müssen wir nun abwarten. Dies kann NIEMAND voraussagen. Denkt mal an einen eigentlich harmlosen Zeckenbiss und an die Folgeerkrankungen nach ggf. Jahrzehnten.
    Grüß Euch, Ylvina.

  38. Liebe Ylvina, du sprichst mir aus dem Herzen.
    Und hier bei uns scheint ein Ruck durch die Bevölkerung zu gehen, unsere Impftermine sind prall voll!!

  39. ;o)
    Liebe Petra,
    danke Dir für Deine Antwort und würde gerne wissen in welcher Region die Menschen so interessiert an der Impfung sind. Arbeitest Du im Bereich der allgemeinen Medizin?
    L. G. Y.

  40. Martha,
    ich bin nicht befugt dich medizinisch zu beraten. Ich bin kein Arzt.
    Möchtest du dich vor einer Infektion schützen? Dann lass dich doch einfach impfen.

  41. Liebe Ylvina,
    ich arbeite in einer hausärztlichen Praxis im dörflichen Siegerland. Nein, wir sind keine Hinterwäldler, auch wenn ich meine Beiträge mit keiner Statistik belegen kann. Ich schreibe einfach nur aus meiner erlebten Erfahrung. Die positiv getesteten SG-Fälle steigen an, nein, kein Schnelltest, sondern PCR-Testung im Facharztlabor. Und wir hoffen, dass wir unseren angeforderten Impfstoff für nächste Woche auch bekommen, denn das Interesse ist wirklich sehr groß. Und viele, viele Patienten fragen bei uns nach, weil sie durch die Presse einfach nur verwirrt sind. Gut, dass unser Chef uns immer auf dem Laufenden hält und uns auch seine Info-Unterlagen zur Verfügung stellt, so dass wir auch Auskunft geben können.
    Letztendlich entscheidet jeder Patient selbst.

  42. Hier eine Studie in The Lancet zu H1N1 bei Schwangeren in den USA:
    http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)61304-0/fulltext#article_upsell

    Background
    Pandemic H1N1 2009 influenza virus has been identified as the cause of a widespread outbreak of febrile respiratory infection in the USA and worldwide. We summarised cases of infection with pandemic H1N1 virus in pregnant women identified in the USA during the first month of the present outbreak, and deaths associated with this virus during the first 2 months of the outbreak.
    Methods
    After initial reports of infection in pregnant women, the US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) began systematically collecting additional information about cases and deaths in pregnant women in the USA with pandemic H1N1 virus infection as part of enhanced surveillance. A confirmed case was defined as an acute respiratory illness with laboratory-confirmed pandemic H1N1 virus infection by real-time reverse-transcriptase PCR or viral culture; a probable case was defined as a person with an acute febrile respiratory illness who was positive for influenza A, but negative for H1 and H3. We used population estimates derived from the 2007 census data to calculate rates of admission to hospital and illness.
    Findings
    From April 15 to May 18, 2009, 34 confirmed or probable cases of pandemic H1N1 in pregnant women were reported to CDC from 13 states. 11 (32%) women were admitted to hospital. The estimated rate of admission for pandemic H1N1 influenza virus infection in pregnant women during the first month of the outbreak was higher than it was in the general population (0·32 per 100 000 pregnant women, 95% CI 0·13—0·52 vs 0·076 per 100 000 population at risk, 95% CI 0·07—0·09). Between April 15 and June 16, 2009, six deaths in pregnant women were reported to the CDC; all were in women who had developed pneumonia and subsequent acute respiratory distress syndrome requiring mechanical ventilation.
    Interpretation
    Pregnant women might be at increased risk for complications from pandemic H1N1 virus infection. These data lend support to the present recommendation to promptly treat pregnant women with H1N1 influenza virus infection with anti-influenza drugs.

  43. ahoehma,
    Seroprotektionsrate: Anteil der Personen mit Hämagglutination Inhibition (HI) Titer grösser/gleich 1 : 40
    Serokonversionsrate: Anteil der Personen, die serokonvertierten bzw. nach der Impfung einen protektiven Titer von grösser gleich 1 : 40 oder die einen 4-fachen Titeranstieg hatten
    Serokonversionsfaktor: Verhältnis des Geometrischen Mittleren Titers
    (GMT) nach und vor der Impfung
    http://www.rki.de/cln_160/nn_205760/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2009/41__09,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/41_09.pdf

  44. In Österreich wollen sich laut einer Umfrage nur 28% der Ärzte impfen lassen. Von mehreren befragten Politikern gar Keiner. Einer ,den man als guten Opportunisten kennt, „zieht es in Erwägung“, was immer das heisst. Nicht gerade eine Empfehlung. Oder sind die alle uninformiert oder blöd?

  45. Ylvina,
    danke für Deinen Kommentar. Mein Anliegen mit diesem Blog ist, so zu schreiben, dass auch Laien verstehen. Ich versuche, Deine Fragen zu beantworten.
    1. Ja, die Impfung (Immunisierung) hilft wirklich. Das Immunsystem produziert spezifiische Antikörper gegen das Virus, wenn es, wie im Fall von Pandemrix, mit gereinigten Virenproteinen dazu angeregt wird. Dein Körper wird durch die Impfung sozusagen vorgewarnt, und kann wenn tatsächlich ein Virus dich befällt direkt und schnell reagieren, so dass du nicht krank wirst.
    2. Ansteckend ist ein Infizierter, sobald er selbst die Viren verbreitet. Im Fall von Grippe durch niesen, zum Beispiel. Man kann sich aber auch anstecken, bevor richtige Grippesymptome auftreten, durch direkten Körperkontakt beispielsweise. Wie das genau funktioniert, zeigt dieses Video: http://www.youtube.com/watch?v=Rpj0emEGShQ
    3. Die STIKO rät Schwangeren einerseits zur Impfung und andererseits zu nicht-adjuvantierten Impfstoffen. Alle Studien die ich gesehen habe zeigen, dass Schwangere kein höheres Risiko haben, Impfnebenwirkungen zu entwickeln. Sie haben aber sehr wohl ein höheres Risiko eine schwere Verlaufsform der Grippe zu entwickeln.
    Ich hoffe, ich konnte helfen. Gerne weitere Fragen, sonst einfach noch ein bisschen im Blog lesen 😉

  46. Liebe Petra,
    „Hinterwäldler“ was ist das GRINS. Auch ich bin keine Akademikerin und kann in diesem Forum nicht so kompetent mitschreiben wie viele Andere. Ich entscheide nach meinem „Bauchgefühl“. Es gibt ja auch so etwas wie ein „emotionale Intelligenz“ und dafür lieben mich unsere Patienten, zumindest bis jetzt. Ich finde Deine Ansichten absolut vernünftig und wer meint mehr zu wissen, wirklich zu WISSEN, der möge doch sein Wissen, aber bitte in verständlichen Worten für normale Menschen und Nicht-Akademiker hier kundtun. Das ist nicht kritisierend gemeint, sondern ganz ehrlich. Fragen z. B. wären: hilft die angeblich immunisierende Wirkung der Impfung wirklich? Ab wann ist ein Typ A H1 N1 Infizierter denn ansteckend? Sobald er Kontakt mit einen Infizierten hatte, oder erst wenn er Symptome hat?
    Soweit ich weiß, sollten Schwangere warten, bis die „nicht“ wirkstoffverstärkte Impfsubstanz auf dem deutschen Markt ist und sich dann ggf. impfen lassen.
    Ansonsten gilt meine Meinung im ersten Beitrag.
    Wenn jemand so lange sucht bis er dieses Forum gefunden hat, wäre es schön auch Informationen zu erhalten, welche er versteht.
    Hmmmm, wäre schön, wenn Ihr uns nicht ausschließen würdet.
    Grüß Euch alle,
    Ylvina

  47. Hallo Tobias, vielen Dank für Deine Antwort und für Dein Engagement. Der Schutz ist wie bei allen anderen Impfungen also gegeben. Die Ansteckung kann, sobald man Kontakt hatte, per Tröpfcheninfektion weitergegeben werden, ohne dass sich bei einem selbst schon Symptome zeigen. Schwerere Verlaufsformen bei Schwangeren sind verständlich.
    Ich lese gerne weiter in Deinem Forum und lerne dazu,
    viele Grüße, Y.

  48. Immer wieder faszinierend das Inquisitorische der Impfapologeten. Und dann ist
    da ja auch gleich die kleine Praxishilfe, die sich gerne beraten lässt.
    Schönes Rollenspiel.
    Hier sollten sich wirklich alle die ein finanzielles Interesse an der Impfung haben,
    dazu auch bekennen. Gutachter für Unbedenklichkeit haben wir schon genug.
    Und wenn der kundige Tobias einen Artikel in Englisch einstellt, dann sollte er auch
    aufklären, dass in Amerika ein großer Teil der Impfungen mit einem Nasenspray das
    Lebendviren enthält, durchgeführt wird.
    Das wird zur Folge haben, dass ein großer Teil der Neuinfektionen genau durch diese
    Impfung hervorgerufen sein wird.
    Übrigens genauso wie durch die ach so segensreiche Polio-Schluckimpfung, die 1998
    klammheimlich vom Markt genommen wurde, weil laut Robert Koch Inst.
    es ethisch nicht mehr vertretbar war, dass sich so viele, meist Großeltern bei Ihren
    Enkeln ansteckten.
    Und genau wie dieses Jahr, als die WHO ihre Definition für Pandemie änderte, wurde
    auch 1962 bei der Einführung der Schluckimpfung getrickst, indem man einfach die
    Kriterien für die Diagnose Polio so erschwerte, das auch ohne Schluckimpfung die
    Erkrankungen gravierend zurückgegangen wären.
    Was wir brauchen ist eine unabhängige Medizinforschung. Mit den über 2 Mrd. €
    für Grippeimpfstoff, Arzthonorare und Tamiflu hätte man die am Tropf der
    „Fama-Industrie“ hängenden Universitätsinstitute ausstatten sollen, um endlich
    unabhängigere Forschung in die Wege zu leiten.
    Der Grippeimpfstoff in Amerika heißt „Flumist“ und manches englische Wort sollte man
    gar nicht erst übersetzen.

  49. Hey Tobi! Bin am überlegen meine kids zu impfen alter 5 Jahre und 9 monate alte Zwillinge. Unsere kids gehören nicht zur Risiko Gruppe aber ich weiss auch von einer Mutter u. ein kleinkind die schwer erkrankt daran sind.Mein 5jähhriger Sohn kann das SV aus den Kindergarten mitbringen (muss ja selbst nicht erkranken) und die Zwillinge anstecken.Mein Mann wird aus berufl. Gründen Mo. geimpt.

  50. K.Sandra: Haltlose und falsche Behauptungen. Hier arbeiten wir mit Belegen, bitte daran halten.
    Nicole,
    halte ich für sinnvoll! Hier haben sich schon ein paar Leser in meinem Blog gemeldet, die die Impfung gemacht haben. Keine schweren Nebenwirkungen.

  51. Hallo Ihr Alle, wie in meinem ersten Beitrag geschrieben, habe ich die Impfung erhalten. Hatte keine ungewöhnlichen Nebenwirkungen. Weiterhin gilt, was ich im ersten Beitrag geschrieben habe.
    Ein schönes und entspanntes Wochendende für Euch, Y.

  52. nicole,
    ich weiss nicht, welchen Pneumokokkenimpfstoff dein Sohn bekam und weiss auch nicht auf was er genau allergisch reagiert hat (Hühnereiweiss?). Am besten du besprichst das mit deinem Arzt.

  53. K.Sandra:die kleine Praxishilfe ist übrigens diejenige, die Sie im Krankheitsfall bei Ihrem Arzt betreut, zur Seite steht, Blut abnimmt, usw. Hoffentlich ist diese dann auch gesund… Und kleine Praxishilfen sind durchaus in der Lage, einen Artikel in Englisch zu verstehen…
    Tobias: Ihnen vielen Dank, dass Sie allen ihre Fragen beantworten.
    Bei mir weiterhin keine Nebenwirkungen (bis auf einen kleinen Zorn auf obigen Beitrag)
    LG
    Petra

  54. Hallo Tobi! Weisst du auch von Kindern die geimpft wurden? Mein 5 jähriger Sohn wurde vor fast zwei Jahren gegen Pneumokokken geimpft und hat auf die zweite Impfung allergisch reagiert(waren 2 Tage im Kinderkrankenhaus zur Beobachtung).Kann er allergisch auf diese Adjuvantien sein, den so wie ich gehört habe sind solche „Verstärker“ nicht unüblich.

  55. ZU K. Sandra: Menschen wie du die meinen ohne Impfung gebe es nicht so viele Großeltern die im Rollstuhl sitzen würden müssten mal auf Afrika schauen wieviele Kinder an Krankheiten Sterben die durch Impfungen vieleicht noch Leben würden.
    Durch Impfmüde Menschen wie du haben Krankheiten wie TBC in Europa seit mehreren Jahren wieder Einzug ( es war mal eine Pflichtimpfung ).Man muss ein Krankheit im Keim ersticken! Vielleicht schon mal gehört.

  56. Klammheimliche Freude, mein Beitrag scheint Euch wohl durchgerutscht zu sein.
    PR ohne Niveau.

  57. Guten Morgen! Er hat von“ Prevenar“ Pneumokokken-Impfstoff erhalten.Ist der Impfstoff auch auf der Basis von Hühnereiweiss? Uns ist keine Allergie soweit bekannt. Er hat seit ca.1/2 Jahr eine leichte Neurodermitis. Aber er hatte zuvor noch nie auf eine Impfe reagiert (6-fach Impfung und MMR u. Meningokokken-I. wurden alle gut vertragen).

  58. Hallo Zusammen! Hab Eure Eintragungen hier gelesen und mit interesse Eure Meinung hierzu betrachtet. Auch ich, mein Mann und mein Sohn sind seit kurzem gegen H1N1 geimpft und ich muss sagen, dass wir Erwachsenen, ausser ein wenig Kopfweh an einem einzigen Tag und mein Sohn (4) nur einen halben Tag erhöhte Temperatur hatte. Wir haben uns dazu entschieden, weil wir viel mit Menschen zusammmen sind und hier schon viele Fälle der Schweinegrippe vorgekommen sind, auch im Kindergarten meines Sohnes. Ich bin der Meinung, dass es nicht schaden kann, sich zu impfen und diese ganze Panikmache vor den Nebenwirkungen ist in meinen Augen auch übertrieben. Ich habe mir vom Kinderarzt sagen lassen, dass schon eine Tetanusimpfung zu Schäden führen kann und bei der 6-fach Impfung für Kinder sowieso. In unserer Unfallversicherung ist sogar ein Passus wegen Impfschäden und da gab es das Pandemrix noch nicht.
    Fazit, wir haben es alle sehr gut vertragen! Und man sollte auch keinen verurteilen, der sich hat impfen lassen. Denn das ist auf Dauer auch nicht mehr zu ertragen.

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