Answers in Genesis

Jetzt muss ich doch auch hier darueber schreiben. Eine Frage zu Anfang:
Seit wann gibt es Bakterien?
– Ganz klar: Seit dem dritten Tag der Schoepfung! Eine Kollegin von mir hat mich auf dieses Magazin aufmerksam gemacht: Answers in Genesis

Diese Spinner versehen ihre wirren Gedanken mit dem Mantel der seriösen Forschung und rufen dazu auf, Papers einzureichen. Ich haette da eine ganze Menge Material. Lauter Gottesbeweise. Jedes Experiment, das nicht funktioniert ist ganz klar ein Fingerzeig von Gott, der mir deutlich machen will, dass er das aller hier erschaffen hat, und daher auch beeinflusst, was zum Beispiel bei ner Klonierung rauskommt.
Wenn nicht, wuerden ja alle Experimente immer funktionieren!
So in etwa muss zumindest das Gehirn von Kreationisten funktionieren.
Also: Anschauen. Auch die Homepage von denen lohnt sich. Ein Quell endloser Freude. Sehr schoen sind die Artikel im Shop. Buecher, dass es einem die Traenen in die Augen treibt.
Es gibt natuerlich auch gute Blogs, die sich dem Widerspruch von Glauben und Wissenschaft widmen (zwei davon bisher im Blogroll).
Dieser hier hat ja andere Ziele, ich wuerde mich trotzdem ueber weitere Hinweise zu guten, kreationismuskritischen Blogs freuen.
Wahnsinn
Tobias
–Nachtrag 18.02.2008–
Der Originalartikel bei Nature hier
Hier der Eintrag von Voker Lange bei Scienceblogs.de zum gleichen Thema vom 18.02.2008

Kommentare

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  1. Da kan man nur eins sagen:
    Jesus Kreischt.
    Auch hier lohnt es isch mal reinzuschauen:
    http://www.churchofvirus.org
    Hier wird demonstriert, wie ein Memeplex, wie Religionen es sind, sich entwickelt – nämlich aufgrund übergeordenter evolutiver Mechamismen.
    Pure Logic.

  2. Hey Tobi,
    das paper „Microbes and the day of creation“ ist ein Traum. Ist nämlich alles nicht so einfach. An Tag 3 wurden nur Rhizobien erschaffen, Vibrios waren an Tag 5 dran, E.coli erst an Tag 6 (Tabelle 2); das ist die neue Hypothese. Ich fand auch die Tatsache, daß es „professional creational microbiologists“ gibt, ziemlich beeindruckend. Bin mir nicht so sicher ob hier in den USA Mikrobiologen im Bereich „Synthetic Biology“ nicht dazuzählen 🙂

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